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Malteser Schwetzingen

Erste-Hilfe-Ausbildung wird praktischer und kürzer

27.02.2015

Köln/Schwetzingen. Die Erste-Hilfe-Ausbildung wird praktischer und kürzer. Der Bundesarzt der Malteser, Dr. Rainer Löb, nennt es eine „Revolution“. Ab diesem Jahr lehren die ausbildenden Hilfsorganisationen nach neuem Konzept. Löb: „Was rettet wirklich Menschenleben und was kann der Ersthelfer tatsächlich tun?“ Mit der Konzentration auf diese wesentlichen Fragen für das (Über-)Leben werden Erste-Hilfe-Kurse von zwei Tagen auf einen Tag verkürzt. „Ein Tag, mit dem man Leben retten kann“, sagt Löb. Bereits nach der ersten Doppelstunde beherrschen die Teilnehmer zukünftig die Herzdruckmassage. Damit wird eine wesentliche Fähigkeit, um Leben zu retten, direkt zu Beginn vermittelt.

Intensiv hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe (BAGEH), deren Vorsitz Löb derzeit innehat und in der der Arbeiter-Samariter-Bund, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst zusammengeschlossen sind, an der neuen Ausbildungsordnung gearbeitet. Die Expertise von  Notfallmedizinern und Pädagogen wurde einbezogen, das Konzept mit den Berufsgenossenschaften abgestimmt.

Christian Hertrampf, Ausbildungsleiter bei den Maltesern in Schwetzingen, schließt sich dem Wunsch von Dr. Löb an: „Besuchen Sie einen Kurs – werden Sie Lebensretter! Es gibt nur einen Fehler im Notfall: Nichts zu tun. Lernen Sie, es noch besser zu machen.“

Weitere Informationen

Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Sparkasse HD  |  IBAN: DE77672500200009059393  |  BIC / S.W.I.F.T: SOLADES1HDB