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Der nächste Dienstabend findet am Mittwoch 15. September 2010 statt. Wir würden uns freuen, Sie bei uns begrüßen zu dürfen.
Neue Geschäftsführerin bei den Maltesern in der Erzdiözese Freiburg
Donnerstag, 2. September 2010

 Im Einsatz für mehr menschliche Nähe

Freiburg. Seit dem 1. September 2010 führt Dr. Sophie Henckel von Donnersmarck die Geschäfte des Malteser Hilfsdienst e.V. in der Erzdiözese Freiburg sowie der gGmbH für den Bezirk Schwarzwald-Oberrhein. „Von meinem geschätzten Vorgänger, Herrn Markus Bensmann, übernehme ich einen blühenden Betrieb, den es aufrechtzuerhalten und nach Möglichkeit weiter auszubauen gilt“, betont Dr. Henckel. Markus Bensmann war sieben Jahre in Freiburg als Geschäftsführer tätig und wechselt nun als Abteilungsleiter im Bereich Rettungsdienst und Fahrdienst in die Zentrale der Malteser nach Köln.

Als Diözesangeschäftsführerin verantwortet Dr. Henckel die gesamte Arbeit der Malteser mit insgesamt über 400 Mitarbeitern, 24 Ortsgliederungen, mit rund 3.300 aktiven ehrenamtlichen Mitarbeitern und mehr als 53.000 Fördermitgliedern zwischen dem nördlichen Main-Tauber-Kreis bis zum südlichen Bad Säckingen.

“Ich will mich für mehr menschliche Nähe in allen unseren Bereichen einsetzen.“, benennt Dr. Henckel ihr Ziel für die neue Aufgabe. Trotz permanentem Kostendruck und technisch notwendiger Professionalisierung in der Gesundheitsversorgung möchte die 35-jährige promovierte Juristin das christlich geprägte Selbstverständnis der Malteser Dienste stärken und das Leistungsspektrum an den Bedürfnissen der Menschen und der Gesellschaft orientieren. „Das bedeutet für mich, dass wir mit offenem Herz hinschauen auf die Menschen und ihre Nöte in unserer Erzdiözese und ihnen mit entsprechenden Lösungen zur Seite stehen.“ Das Dienstleistungsangebot umfasst die klassischen Malteser Einsatzbereiche wie Katastrophenschutz, Sanitätsdienst, Rettungsdienst, Patientenbeförderungen und Hausnotruf. In diesen Diensten werde die stetige Überalterung der Gesellschaft, ebenso die Vereinsamung und Verwahrlosung vieler Mitmenschen ein immer drängenderes Thema. Zusammen mit der Diözesanleiterin, Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim, will sie deshalb auch ergänzendes soziales Ehrenamt weiter ausbauen. „Unser Schwerpunkt liegt im Moment in der Weiterentwicklung unserer ambulanten Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhospizdienste und im Aufbau von Besuchs- und Begleitungsdiensten für ältere und einsame Menschen. Hier sind wir auf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie auf finanzielle Unterstützung durch Spender und Förderer angewiesen.“ Dr. Henckel will zu diesem Zweck stärker den Kontakt zu den lokalen Kirchengemeinden, zur Politik und zur Wirtschaft suchen. Die lokalen Akteure gilt es für die Themen der Malteser zu sensibilisieren und für Partnerschaften zu gewinnen.

„Besonders am Herzen liegen mir aber auch unsere Malteser Jugend mit über 600 Mitgliedern und unsere fast 320 Schulsanitäter.“ Hier leisten die Malteser wichtige Arbeit, um die Zivilcourage von jungen Menschen zu stärken und gegen Gewalt zu sensibilisieren. „Wir wollen mit unseren Angeboten dazu befähigen, in Not- und Gefahrenlagen kompetent und mutig zu handeln.“ Das gilt auch in Bezug auf die allgemeine Breitenausbildung der Bevölkerung in Erste Hilfe. So wird derzeit in allen Malteser Erste Hilfe Kursen der richtige Umgang mit einem Automatischen Externen Defibrillator (AED) gelehrt. Durch das schnelle Handeln mit einem AED kann die häufigste Todesursache in Deutschland, das Herzversagen, drastisch gemindert werden.

Ihre eigene Motivation zu Helfen erklärt Dr. Henckel so: „Zu den Maltesern zog es mich vor allem durch eigenes soziales Engagement in meiner Heimatstadt Zürich. Wir errichteten dort eine Notschlafstelle für obdachlose Menschen mit dem Ziel, ihnen nicht nur ein Bett und Essen zu geben, sondern vor allem auch Gemeinschaft anzubieten. Genau diesen Ansatz finde ich bei den Maltesern wieder, der von vielen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unermüdlichem Einsatz praktiziert wird.“ Dr. Henckel ist es wichtig, diesen Geist der Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft zu wahren und weiter zu stärken. Sie verweist darauf, dass nur dank des Ehrenamts, der Fördermitglieder und der Spender diese vielseitigen Hilfeleistungen der Malteser möglich sind.p>

Für drei Jahre war sie als Assistentin des geschäftsführenden Präsidenten in Köln in verschiedenen Pilotprojekten tätig. Beispielsweise erarbeitete sie die Corporate Social Responsibility (unternehmerische gesellschaftliche Verantwortung) Strategie für die Malteser. Hinzu kamen länderübergreifende Projekte, für Malteser International, für den Malteser Orden in Rom und seine Deutsche Assoziation.

Vor den Aufgaben beim Malteser Hilfsdienst war sie hauptsächlich in der Rechtsberatung in Zürich und Bern als Spezialistin für Kartell- und Europäisches Wirtschaftsrecht tätig, zuletzt bei den Wettbewerbsbehörden in der Schweiz.

Dr. Henckel, ist zwar das neue Gesicht der Malteser in der Erzdiözese Freiburg, als gebürtige Schweizerin ist sie jedoch mit der regionalen Sprache und Lebensweise bestens vertraut.

Am 11. September findet der offizielle Geschäftsführerwechsel mit der Verabschiedung von Markus Bensmann und der Amtseinführung von Dr. Henckel im Malteser Schloss in Heitersheim im Rahmen einer heiligen Messe statt.

 
Vorsicht vor der Hitze im Auto
Freitag, 23. Juli 2010

Wasser ist so wichtig wie Benzin.

Wenn Autofahrer sich jetzt ans Steuer setzen, sollten sie immer etwas zu trinken dabei haben. „Eine Flasche Wasser im Auto ist so wichtig wie das Benzin im Tank“, sagt Stefan Markus, Referatsleiter Erste Hilfe des Malteser Hilfsdienstes.
So schön der Sonnenschein ist, so schnell können seine Folgen im Auto unangenehm werden. Kopfschmerzen, Dehydrierung, Übelkeit bis hin zum Sonnenstich und plötzlicher Fahruntauglichkeit. Die Malteser geben sechs wichtige Ratschläge:

1. Ausreichend Flüssigkeit – am besten Wasser ohne Kohlensäure – im Auto mitnehmen. Besonders bei Fahrten über die Autobahn sollten sie auf ausreichende Versorgung aller Fahrzeuginsassen achten. Schon ein Stau kann zu langen Wartezeiten führen.

2. Klimaanlage einschalten, aber nicht zu stark abkühlen. Die ideale Temperatur liegt bei rund 20 Grad. Zu große Temperaturunterschiede kann der Körper nicht ausgleichen, eine Erkältung kann die Folge sein.

3. Wer keine Klimaanlage hat und eine längere Fahrt über die Autobahn plant, sollte immer mal wieder ein feuchtes Tuch in den Nacken legen. Sorgen sie für eine ausreichende Lüftung.

4. Fahren sie angemessen. Die Hitze erhöht die Reaktionszeit – auch der anderen Autofahrer. Fahrfehler passieren jetzt häufiger. Machen sie öfters Pausen.

5. Lassen sie Kinder nicht in der direkten Sonne sitzen, auch nicht im Cabrio; denn einen  Sonnenstich kann es auch geben, obwohl der Fahrtwind ein kühles Gefühl vermittelt.  Entscheidend ist wie beim Sonnenbrand die Intensität der  Sonneneinstrahlung. Befestigen sie für hinten sitzende Kinder Schutzmatten an den Fenstern.

6. Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten ihren Arzt nach Besonderheiten oder Wechselwirkungen befragen. Zum Beispiel müssen blutdrucksenkende Medikamente in den Sommermonaten oft etwas reduziert werden. Grund ist, dass die Wärme den Blutdruck zusätzlich senken kann.